:: Road to Banjul ::

Die Rallye

Blogged in by Adrian · 20. Mai 2009, 16:01

„Dresden-Dakar-Banjul Challenge“ ist die offizielle Bezeichnung der Rallye, die von Dresden bis ins westafrikanische Gambia führt. Die Challenge ist eine gemeinnützige Motorsportveranstaltung, die über 7500 km durch sieben Länder führt, über Asphalt, Schotter, unbefestigte Wege und den Sand der Sahara als größte Herausforderung. Diese Rallye wird vom sächsischen Verein Breitengrad e.V. in diesem Winter bereits zum achten Mal ausgetragen. Im November werden unsere beiden Teams ebenfalls dabei sein.

Die Anlehnung an die „Rallye Dakar“ ist nicht ganz zufällig, doch gibt es wichtige Unterschiede. Es ist eine Amateur-Rallye mit einem karitativen Hintergrund. Die Anforderungen an die Sportlichkeit der Fahrzeuge sind nicht allzu hoch, damit ein betagter Gebrauchtwagen diese Strecke mit zum Teil widrigen Umständen auch bewältigen kann. Einer der Grundsätze der Rallye lautet nämlich: Der Anschaffungspreis des Autos soll 500€-Eigenanteil möglichst nicht überschreiten. Größtenteils handelt es sich um gespendete Fahrzeuge.
Damit ist auch die Herausforderung dieser Unternehmung schon klar umrissen:
Die Veranstaltung ist keine Jagd nach Bestzeiten, sondern das Motto lautet: Der Weg ist das Ziel. Trotzdem ist sie keine Kaffeefahrt. Wettbewerbe hinsichtlich Orientierung und Geschicklichkeit fordern den Sportsgeist heraus und gestatten, am Ende einen oder mehrere Sieger zu küren.

Der bedeutende Unterschied zur Profi-Rallye: Die Autos der Dresden-Dakar-Banjul-Challenge werden am Ziel für einen karitativen Zweck versteigert! Der gesamte Erlös fließt ohne Abzüge und Umwege direkt in verschiedene Hilfsprojekte der Dresden-Banjul-Organisation (www.dbo-online.com) in Gambia. Dazu zählen Kinder- und Fraueneinrichtungen, Krankenhäuser, Schulen, die Polizei und viele andere Institutionen. Der Versteigerungserlös der bereits bestrittenen Rallyes übersteigt inzwischen 230.000 Euro.

Mit dem Erlös werden zu 100% gezielt Hilfsprojekte vor Ort finanziert. Die Gelder aus diesem Jahr gehen an:

  • „Operation Feed the People“, die erste Armenspeisung Gambias
  • „Health Post Manduar“, eine Gesundheitsstation
  • „Sukuta Healthcenter“, eine zweite Gesundheitsstation
  • „Sukuta Womansgarden“, ein Landwirtschaftsprojekt für Frauen
  • „Kobisala Nursery School“, eine Vorschule für Kinder von 3 bis 6 Jahren
  • „Ceesay Nursery School“, ebenfalls eine Vorschule
  • „The Croco´s Ark“, ein Projekt zum Erhalt aussterbender Krokodil– und Schlangenarten
  • „The Police Garage“, Projekt zur Ausbildung von Mechanikern für die Gambische Polizei

Eine umfassende und bebilderte Beschreibung aller Hilfsprojekte findet sich unter: http://www.dbo-online.com

Die Rallye wurde bereits mehrmals journalistisch begleitet und entwickelte sich in den letzten Jahren zu der größten Veranstaltung dieser Art von deutschem Boden aus.

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